Kölner Stadtarchiv: Sicherungsarbeiten für Bergung begonnen

Von: dpa
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Stadtarchiv Köln 2010
Am Krater des Unglücksortes, wo vor einem Jahr das Kölner Stadtarchiv eingestürzt war, haben am Montag umfangreiche Sicherungsarbeiten begonnen. Bald soll tiefer gegraben werden, um die restlichen etwa 10 Prozent der verschütteten Archivalien zu bergen. Foto: ddp

Köln. Knapp ein Jahr nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs haben die Vorarbeiten zur Bergung der restlichen Archivalien begonnen. Am Montag liefen zunächst umfangreiche Vorbereitungen an, sagte ein Sprecher der Stadt.

In der kommenden Woche sollen dann Betonschichten an den Seiten des Einsturzkraters angebracht werden, damit keine Erde nachrutschen kann. Es sei nicht auf den Tag genau zu sagen, wie lange die Arbeiten insgesamt dauern werden, man gehe aber von etwa acht Wochen aus.

Ziel ist es, die restlichen fünf bis zehn Prozent der noch verschütteten Archiv-Güter zu bergen, die seit dem Unglück vom 3. März 2009 in dem Krater liegen.

Immer wieder war es zu Verzögerung dieser Vorarbeiten gekommen, wegen der kalten Witterung und der noch immer andauernden Beweissicherung für die Ermittlung der Einsturz-Ursache. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Unglücksfall mit zwei Toten gegen unbekannt wegen fahrlässiger Tötung.

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