Kölner Rosenmontagszug wird einen halben Kilometer länger

Von: dpa
Letzte Aktualisierung:
rosenmontag
Die Jecken in Köln gehen am nächsten Rosenmontag ein paar Schritte mehr - der Sicherheit zuliebe und wegen Baustellen. Die neue Zugstrecke sei etwa 500 Meter länger und um gefährliche, enge Kurven entschärft, erklärte Zugleiter Christoph Kuckelkorn am Freitag in Köln. Archivfoto vom Februar 2012: dpa

Köln. Die Jecken in Köln gehen am nächsten Rosenmontag ein paar Schritte mehr - der Sicherheit zuliebe und wegen Baustellen. Die neue Zugstrecke sei etwa 500 Meter länger und um gefährliche, enge Kurven entschärft, erklärte Zugleiter Christoph Kuckelkorn am Freitag in Köln.

Der nun etwa sieben Kilometer lange Weg umgeht Baustellen in der Innenstadt und zieht auch über einen Teil des breiten Kölner Rings. Dadurch entstehe mehr offene Fläche, betonten die Organisatoren. „Die Ringe, das wäre der Geheimtipp”, sagte Kuckelkorn und versprach mehr Komfort für die Zuschauer.

Der Rosenmontagszug mit seinen etwa 13.000 verkleideten Jecken zieht durch teils sehr enge Straßen. Jedes Jahr kommen Hunderttausende Besucher. Der nächste Zug geht am 11. Februar 2013 los - und wird wegen des weiteren Weges etwa eine Viertelstunde länger dauern. Zu der neuen Strecke gehört auch ein Bereich, der frei von Zuschauern gehalten wird, damit Rettungskräfte schneller durchkommen können. Extreme Kurvenbereiche seien ausgemerzt, sagte Zugleiter Kuckelkorn.

In den vergangenen Jahren gab es nach seinen Angaben keine größeren Unfälle beim Kölner Rosenmontagszug. Die Veranstalter arbeiten auch mit dem Stauexperten Prof. Michael Schreckenberg von der Universität Duisburg/Essen zusammen, um einem Phänomen auf den Grund zu gehen: Relmäßig braucht die Spitze des Umzugs 3,5 Stunden zum Ziel, während die letzten Gruppen die Wegstrecke in nur 2,5 Stunden schaffen.

Die Homepage wurde aktualisiert