Kölner Ring: Staus durch Vollsperrung der A3

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Köln. Am kommenden Wochenende, 11. und 12. Februar, lässt der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen die Autobahn 3 im Kölner Osten sperren.

Die Aktion beginnt am Samstagnachmittag um 16 Uhr und dauert bis zum Sonntagabend gegen 20 Uhr. Danach sollen die Autos wieder auf allen Fahrstreifen fahren können. Die Straßenbauer sperren die A3 nicht auf einen Schlag, sondern nach und nach. Ab 14 Uhr beginnt der Sperrvorgang an einzelnen Anschlussstellen, bis schließlich um 16 Uhr die Vollsperrung erreicht wird.

Der gesamte Fernverkehr aus nördlichen Richtungen (A1, A3 und A59) kann dann nicht wie sonst östlich über die A3 an Köln vorbeifahren, sondern muss den West- (A1) und Südteil (A4) des Kölner Autobahnrings benutzen, um seine Ziele im Süden (A3, A59 und A555) zu erreichen.

Zwischen den Autobahnkreuzen Langenfeld und Leverkusen-West bietet sich die A542 - A59 als Alternative zur Route A3 - A1 an. Auch die Autos aus dem Süden mit nördlichen Zielen müssen Köln auf der Westseite passieren. Zu diesem Zweck wird zusätzlich die A59 zwischen dem Porzer und dem Heumarer Dreieck gesperrt und der Verkehrsstrom aus Richtung Frankfurt zwangsweise im Dreieck Heumar auf die A4 geführt.

Autofahrer aus nördlichen Richtungen mit Zielen in Richtung Olpe (A4) müssen die Domstadt ebenfalls gegen den Uhrzeigersinn bis zum Autobahnkreuz Köln-Ost umfahren. Kommen die Autos mit Zielen im Osten jedoch aus Süden (A3), leitet der Landesbetrieb Straßenbau NRW diese bereits an der Anschlussstelle Königsforst von der A3 ab und führt sie über Landesstraßen zur Anschlussstelle Bensberg auf die A4.

Autos aus Richtung Olpe (A4) können ohne Einschränkungen über das Autobahnkreuz Köln-Ost in die Innenstadt von Köln gelangen ebenso in Richtung Heumar. Sinngemäß gilt das Gleiche für die Autofahrer aus dem Zentrum. Sie können ebenfalls wie gewohnt in Richtung Olpe oder Heumar fahren.

Von der Sperrung zwischen den Autobahnkreuzen Leverkusen und Köln-Ost sind auch die drei Anschlussstellen dieses Streckenabschnittes betroffen. Die Mittlere, Köln-Mülheim, wird komplett gesperrt. Anders die beiden Anderen: In Leverkusen können die Autofahrer in Richtung Oberhausen auf die A3 auffahren und in Köln-Dellbrück in Richtung Frankfurt. Aber nur das Auffahren in jeweils eine Richtung ist möglich, alles andere nicht. Für die Anschlussstelle Mülheim gilt eine zeitliche Besonderheit: Die Abfahrt aus Richtung Frankfurt bleibt bis zum Montagmorgen gegen fünf Uhr gesperrt. Hier sind Asphaltierungsarbeiten vorgesehen.

Wie auch bei allen anderen A3-Sperrungen appelliert die Bauleitung an alle Autofahrer, den Kölner Autobahnring zu meiden oder aber auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen. Die Umleitungsrouten sind nur begrenzt leistungsfähig, zumal die Lövenicher Tunnelbaustelle den Verkehrsengpass auf der Umleitungsstrecke im Kölner Westen verschärft.

Nachdem jüngst die Autobahnbrücke Berliner Straße fertig geworden ist, steht für die Wochenendsperrung der Abbau ihrer beiden Behelfsbrücken auf dem Programm. Sobald sie im September und Oktober 2010 aufgebaut worden waren, wurde die alte Brücke abgebrochen und die neue gebaut. Die 28-stündige Autobahn-Sperrung wird nicht nur für den Behelfsbrückenabbau genutzt, sondern auch für Begleitarbeiten. Diesmal handelt es sich um das Aufstellen von Schildern und Schilderbrücken. Diese Arbeiten wären sonst nur mit zusätzlichen Verkehrsbehinderungen möglich.

Zwischen den Anschlussstellen Köln-Dellbrück und -Mülheim verbreitert die Straßenbauverwaltung die A3 von sechs auf acht Fahrstreifen, und im August 2012 soll die Ausbaumaßnahme abgeschlossen werden. Vor Ort stehen Webcams und übertragen Bilder von den Arbeiten.

Weitere Informationen unter www.strassen.nrw.de
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