Kölner Messe mit zweistelligem Millionenverlust

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Die Kölner Messegesellschaft hat im vergangenen Jahr erneut einen Verlust in zweistelliger Millionenhöhe eingefahren. Foto: dapd

Köln. Die Kölner Messegesellschaft hat im vergangenen Jahr erneut einen Verlust in zweistelliger Millionenhöhe eingefahren. Gründe seien die Wirtschaftskrise und die hohen Mietzahlungen für die Hallen gewesen, sagte Messechef Gerald Böse.

Der Streit um die Hallenmieten zwischen der Stadt Köln und dem Eigentümer, dem Oppenheim-Esch-Fonds, beschäftigt zurzeit das Kölner Landgericht. 2009 hatte der Verlust bei 19,9 Millionen Euro gelegen, 2010 fällt er möglicherweise noch höher aus.

Beim Umsatz dagegen blickt die Koelnmesse nach Angaben von Böse auf das stärkste Jahr ihrer Geschichte zurück. Trotz eines turnusmäßig schwachen Messejahres betrage er rund 235 Millionen Euro, das seien 22 Prozent mehr als im vergleichbaren Jahr 2008. Wesentlich dazu beigetragen habe die Expo 2010 in Shanghai. Die Koelnmesse hatte im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums den deutschen Pavillon für die Weltausstellung organisiert.

Insgesamt hat die Messegesellschaft im vergangenen Jahr 86 Ausstellungen veranstaltet, 53 davon in Köln. Böse sagte, für 2011 sei er sehr optimistisch. Für die nächste Woche beginnende Internationale Möbelmesse IMM und für die Ernährungsmesse Anuga im Oktober sei das komplette Gelände ausgebucht. Für andere Messen gebe es bereits mehr Anmeldungen als bei den Vorveranstaltungen. In diesem Jahr seien sieben neue Messen geplant.

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