Köln will gespartes Gehalt den Kitas ausbezahlen

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Köln. Die Stadt Köln hat wegen nicht ausgezahlter Löhne während der Kita-Streiks etwa 3,3 Millionen Euro gespart, die direkt in die Kindergärten fließen sollen.

Die Tageseinrichtungen sollen das Geld zur freien Verfügung bekommen, kündigte Jugenddezernentin Agnes Klein am Dienstag in Köln an. Man könne es dann zum Beispiel „für Sprachförderung, Bewegung, Sport, Ernährung” verwenden. „Viele Eltern sagen mir: "Wir wollen unsere Elternbeiträge zurück." Wir schlagen demgegenüber ein anderes Modell vor”, sagte Klein.

Diese Lösung sei sinnvoller, als für jedes Kind einzeln zu errechnen, wie viele Betreuungsstunden durch die Streiks ausgefallen seien und welche Summe den Eltern rückerstattet werden könne. Das wäre mit großem bürokratischem Aufwand verbunden, sagte Klein. Allerdings wird darüber endgültig noch der Stadtrat entschließen. Was auf jeden Fall zurückerstattet werden soll, sind Essensgelder.

Die Kitas-Streiks sind nun bereits in die sechste Woche gegangen. Derzeit laufen in Fulda die möglicherweise entscheidenden Verhandlungen für die bundesweit rund 220.000 Beschäftigten, die deutlich mehr mehr Geld und einen tarifvertraglich abgesicherten Gesundheitsschutz fordern. Die Stadt Köln spart pro Streiktag etwa 300.000 Euro Personalkosten ein.

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