Köln bekommt ein neues Kloster

Von: kna
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Köln. Nach zwei Jahrhunderten wird die romanische Kirche Groß Sankt Martin in der Kölner Altstadt wieder zur Klosterkirche. Die „Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem” aus Paris werden das Gotteshaus am Sonntag beziehen.

Kardinal Joachim Meisner feiert das Ereignis mit der neuen geistlichen Gemeinschaft am Samstagabend in einer Vesper und am Sonntagmorgen in einem Pontifikalamt im Dom. Das Domradio überträgt den Gottesdienst ab 10 Uhr live.

Kardinal Meisner hatte die Gemeinschaft, die 1976 in Paris gegründet wurde, nach dem Weltjugendtag 2005 nach Köln eingeladen. Die Frauen und Männer leben nach der Benediktsregel und lassen sich bewusst in Großstädten und Wallfahrtsorten nieder. Nach Köln kommen fünf Männer und sieben Frauen. Die Liturgie ist von Meditation und Musik geprägt. Die Schwestern und Brüder arbeiten halbtags im Beruf, die andere Tagshälfte widmen sie dem kontemplativen Gebet.

Der Direktor der Hauptabteilung Seelsorge im Erzbistum Köln, Monsignore Robert Kleine, zeigte sich im Domradio über die Neuansiedelung erfreut. „Groß Sankt Martin mitten in der City wird spirituell neu gefüllt”. Neben den Pfarrgemeinden werde damit ein zusätzlicher Akzent gesetzt. Die Leiterin der Gemeinschaft, Schwester Edith, sagte dem Sender, man habe sich bewusst für eine Kirche im Zentrum entschieden, um „eine Oase in der Wüste zu bieten” und für alle Besucher offen zu sein.

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