Klinikum: Kein Phantombild vom Aachener Erpresser

Von: dpa
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Die erfundene Geiselnahme in Aachen hat die Polizei 50.000 bis 100.000 Euro gekostet. Foto: Roeger

Aachen. Im Fall der erfundenen Geiselnahme von Aachen wird es kein Phantombild des Gesuchten geben. „Die Angaben der Zeugen reichen dafür nicht aus”, sagte Polizeisprecher Paul Kemen am Mittwoch.

Die Ermittler fahnden weiter nach dem Mann, der ein Erpresserschreiben im Aachener Klinikum abgegeben und damit einen Großeinsatz an einem der größten Krankenhauskomplexe Europas ausgelöst hatte. Der Gesuchte soll zwischen 45 und 50 Jahren alt sein.

Spezialisten wollen nun versuchen, DNA-Spuren des Täters von dem Erpresserschreiben zu isolieren. Mit einer vorgegebenen Geiselnahme hatte der Mann am Freitag versucht, sämtliches Geld des Klinikums zu erpressen. Die Geiselnahme war nach den bisherigen Erkenntnissen erfunden. Zudem ging aus dem teils unleserlichen Erpresserschreiben nicht hervor, wie das Geld übergeben werden sollte.

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