Krefeld - Klinik-Modernisierung in Krefeld: Hochhaussprengung zum Auftakt

Klinik-Modernisierung in Krefeld: Hochhaussprengung zum Auftakt

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Krefeld. Die Modernisierung des Krefelder Klinikums am Lutherplatz nimmt am Samstag mit der Sprengung eines achtgeschossigen Hochhauses eine erste Hürde.

Am Vormittag um 10 Uhr soll das ehemalige Schwesternwohnheim aus dem Jahr 1964 in Schutt und Asche gelegt werden. Ein weiteres Hochhaus werde im Mai abgerissen.

An gleicher Stelle soll im Sommer, unter Einbindung des Operativen Zentrums, mit dem Bau zweier Bettenhäuser begonnen werden, teilten die Helios-Kliniken am Donnerstag mit. Die Investitionssumme liege bei insgesamt rund 180 Millionen Euro. Bereits im Jahr 2011 sollen in den modernen Neubauten erste Patienten behandelt werden.

Ein Wuppertaler Unternehmen werde die Sprengung durchführen, teilte die Stadt Krefeld mit. Dazu würden an diesem Freitag insgesamt zehn Kilogramm Sprengstoff in die etwa 400 vorbereiteten Sprenglöcher mit je einem Zünder gefüllt. Sprengstoffmatten sollen den Steinflug abfangen. Anwohner müssten ihre Wohnungen nicht verlassen. Auch das Krankenhaus werde nicht evakuiert, teilte die Stadt weiter mit.

In einem zweiten Bauabschnitt werden die Operativen Kliniken zurückgebaut. Auf diesem Teil des Geländes soll bis 2014 ein neues Zentralgebäude entstehen. Dort sollen die bestehenden Herz- und Neurochirurgien eingebunden werden. Die Technikzentrale ziehe in einen Bunker, der derzeit als Lager genutzt wird. Während der gesamten Bauzeit werde die Patientenversorgung nicht unterbrochen, teilte Helios weiter mit.
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