Kitas in der Region sind gut aufgestellt

Von: jozi/epd
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In Kitas und Kindergärten verbessert sich die Betreuungssituation. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa

Gütersloh/Aachen. Gute Nachrichten für Eltern: In Kitas und Kindergärten verbessert sich die Betreuungssituation. Das zeigt eine am Montag veröffentlichte Studie der Bertelsmann-Stiftung. Im März 2016 kümmerte sich ein Erzieher im Schnitt um 4,3 Krippenkinder, also um Nachwuchs unter drei Jahren. Zum Vergleich: Vier Jahre zuvor beaufsichtigte ein Mitarbeiter in der Krippe fast fünf Kinder (4,8).

Eine Verbesserung gibt es auch in den Kindergärten: Dort musste ein Mitarbeiter 2016 rein rechnerisch 9,2 Kinder im Blick haben – 2012 waren es fast zehn (9,8).

Auch die Betreuungssituation in den Kinderkrippen unserer Region ist laut Studie vergleichsweise gut. In den 63 Einrichtungen der Städteregion Aachen für Kinder unter drei Jahren kümmert sich eine Fachkraft durchschnittlich um 3,5 Kinder. Ähnlich ist der Betreuungsschlüssel in den 17 Krippen des Kreises Heinsberg (eine Fachkraft auf 3,6 Kinder). Beide sind damit besser als der NRW-Landesdurchschnitt (eine Fachkraft auf 3,8 Kinder) aufgestellt. Etwas schlechter sieht es in den 17 Einrichtungen des Kreises Düren aus (eine Fachkraft auf 3,9 Kinder). Die Bertelsmann-Stiftung empfiehlt für Krippen einen Betreuungsschlüssel von eins zu drei.

Schlechter als im Landesdurchschnitt ist die Personallage in den klassischen Kindergartengruppen (drei Jahre und älter) unserer Region. In NRW kommen auf einen Betreuer durchschnittlich neun Kinder. Für die 15 Einrichtungen des Kreises Heinsberg liegt der Betreuungsschlüssel bei 9,1 Kindern. Gefolgt von der Städteregion Aachen (247 Einrichtungen/ 9,3 Kinder pro Betreuer) und dem Kreis Düren (111 Einrichtungen/ 9,5 Kinder pro Betreuer). Für klassische Kindergartengruppen schlägt die Stiftung einen Betreuungsschlüssel 7,5 Kinder pro Betreuungskraft vor.

Es gibt deutliche Unterschiede je nach Bundesland: Am besten ist die Relation in Baden-Württemberg. Dort kommen in der Krippe im Schnitt drei Kinder (3,0) auf einen Betreuer. Beim Schlusslicht Sachsen sind es mehr als doppelt so viele (6,5). Bei den Kindergärten schneidet erneut Baden-Württemberg gut ab – mit 7,2 Kindern auf einen Betreuer. Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern mit einem Schlüssel von 13,7.

Die Bertelsmann-Stiftung hat in ihrem „Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme“ erstmals die Personalschlüssel in Krippen- und Kindergartengruppen der über 400 Kreise und kreisfreien Städte ausgewertet.

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