Kita-Streiks gehen trotz Verhandlungen weiter

Kita-Streiks gehen trotz Verhandlungen weiter

Von: ddp
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Kita-Streik
Kita-Streik in Aachen. Foto: Krömer

<b>Düsseldorf. </B>Mit verstärkten Streikaktionen in Kindergärten haben die Gewerkschaften am Dienstag versucht, den Druck in den festgefahrenen Tarifverhandlungen zu erhöhen.

Parallel zu der neuen Verhandlungsrunde in Frankfurt am Main waren nach Angaben einer ver.di-Sprecherin bundesweit rund 14.000 Erzieherinnen im Ausstand - fast 10.000 mehr als noch am Vortag.

Schwerpunkte der zwischenzeitlich aus Rücksicht auf die Eltern zurückgefahrenen Aktionen bei kommunalen Kindertagesstätten waren unter anderem Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen. In Nordrhein- Westfalen wurden Einrichtungen in großen Städten wie Duisburg, Essen und Düsseldorf bestreikt.

Die Gewerkschaften fordern für die bundesweit rund 220.000 in städtischen Kitas und Sozialeinrichtungen angestellten Erzieher und Sozialarbeiter einen tarifrechtlich geregelten Gesundheitsschutz mit konkreten Maßnahmen für Lärmschutz und rückengerechtes Mobiliar. Zudem wollen sie mehr Geld - je nach Gehaltsstufe 200 bis 1000 Euro.
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