Aachen - Kinderuni: Wie, wo und wann die Sterne und Planeten zu sehen sind

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Kinderuni: Wie, wo und wann die Sterne und Planeten zu sehen sind

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Was es alles am Nachthimmel zu sehen gibt? Das haben auch diese drei Teilnehmer der Kinderuni gestern im Hörsaal Audimax erfahren. Foto: Harald Krömer

Aachen. Einfach mal in den Nachthimmel schauen statt auf den Fernsehbildschirm: Dazu hat Professor Thomas Hebbeker gestern rund 800 Teilnehmer in der Kinderuni eingeladen, der Veranstaltung von RWTH Aachen und unserer Zeitung, die von der Stawag unterstützt wird.

Im Hörsaal Audimax wartet auch Simon (11) aus Wassenberg auf die angekündigte Reise zu den Sternen. „Was es alles am Himmel zu sehen gibt“, hat Hebbeker seinen Vortrag genannt. Simon schaut auf den Heißluftballon, den Mond, den Storch und das Flugzeug, das Hebbeker auf einer Folie zeigt. „Der Mond ist 400.000 Kilometer weit weg“, sagt er. „Und die Sterne sind noch viel weiter weg.“

So weit weg, dass es sich selbst der Professor fast nicht vorstellen kann. Und trotzdem sind die Sterne erreichbar. „Wir können mit unseren Augen sehr weit sehen.“ Kometen, Sternschnuppen, die Planeten Venus, Jupiter, Saturn, Mond und viele tausend Sterne können die Kinder am Nachthimmel entdecken. Mit dem Thema hat Hebbeker es leicht: Er trägt vor, die Kinder hören zu. Auch ohne, dass Hebbeker viele Versuche vorführt.

Der Professor zeigt Sternbilder und erklärt zum Beispiel, was ein Komet ist, nämlich ein Objekt, das sich wie ein Planet um die Sonne bewegt. Doch nach einer knappen halben Stunde werden die Kinder unruhig im Saal. Simon rutscht tief nach unten auf seinem Klappstuhl. Dann schaltet Hebbeker das Licht aus und plötzlich ist es wieder still. Zwei Kinder stellen in einem Versuch mit Lampe und Fußball die Mondphasen nach.

„Wollt ihr selbst einen Planeten sehen?“, fragt er als nächstes. „Dann hofft auf gutes Wetter, steht morgen um 6 Uhr auf und schaut nach Süden.“ Hebbeker hat seinen Vortrag voll gepackt. Am Ende spricht er auch noch über Teleskope.

Und alle, die heute nicht so früh aufgestanden sind, können im Dezember einen besonders hellen Kometen sehen, den Ison. „Den könnt ihr dann morgens und abends mit dem bloßen Auge sehen“, sagt Hebbeker. Wenn denn keine Wolken die Sicht verdecken. Also wünscht Hebbeker Simon und den Kindern zum Schluss: „Klaren Himmel“.

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