Kind stirbt auf Willkommensfeier: Staatsanwalt ermittelt

Von: red
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Blausteinsee kübel
Es sollte eine fröhliche Feier werden und endete in einer Tragödie: Am Ufer des Blausteinsees wurde ein dreijähriges Kind von einem umkippenden Blumenkübel so unglücklich am Kopf getroffen, dass er wenig später starb. Foto: Patrick Nowicki

Aachen/Eschweiler. Der tragische Tod eines dreijährigen Jungen bei einem Willkommensfest für Flüchtlinge in Eschweiler im September am Blausteinsee hat ein juristisches Nachspiel. Das Kind irakischer Eltern war von einem umstürzenden Blumenkübel am Kopf tödlich verletzt worden.

Wie die Staatsanwaltschaft Aachen am Mittwoch auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilte, wird gegen den Pächter des Restaurants am Blausteinsee ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Die Ermittlungen sollen nun Aufschluss darüber geben, ob der Blumenkübel ordnungsgemäß gesichert war.

Der Tod des Kindes setzte den tragischen Schlusspunkt eines Willkommensfestes in Eschweiler. Auf private Initiative waren rund 150 Flüchtlinge, die erst seit einigen Tagen in einer Turnhalle einquartiert waren, an den Blausteinsee eingeladen worden. Beim Spielen auf der Terrasse des Restaurants kippte einer der mannshohen Blumenkübel um und traf den Jungen tödlich.

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