Karambolage auf A57: Lkw-Fahrer lebensgefährlich verletzt

Von: heck
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Bei dem Unfall auf der A57 wurden mehrere Menschen verletzt. Symbolfoto: dpa

Neuss. Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 57 bei Neuss sind am Freitagvormittag vier Menschen verletzt worden, davon einer lebensgefährlich. An einem Stauende waren fünf Fahrzeuge aufeinandergefahren, darunter vier Lastwagen. Die Autobahn musste für fast vier Stunden in Nordrichtung gesperrt werden.

Nach Angaben einer Sprecherin der zuständigen Polizei Düsseldorf ereignete sich der Unfall gegen 8.50 Uhr zwischen den Anschlussstellen Büttgen und Holzbüttgen. Ein 40 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Belgien übersah auf dem rechten Fahrstreifen an einem Stauende offenbar den Lastwagen eines 53-Jährigen aus Ratingen. Sein Wagen prallte auf das Heck des vorausfahrenden Fahrzeugs auf.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der getroffene Lastwagen gegen einen dritten, vor ihm stehenden Lkw, sowie gegen ein Auto auf dem linken Fahrstreifen geschleudert. Der Pkw wiederum drehte sich und prallte seinerseits gegen den vierten Lastwagen, der von einem 44-Jährigen gesteuert wurde.

Bei dem Zusammenstoß wurde der 53-Jährige aus Ratingen so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht werden musste. Die Ärzte schlossen Lebensgefahr nicht aus. Der 40-jährige Belgier, der 38-jährige Pkw-Fahrer sowie der 44 Jahre alte Lkw-Fahrer erlitten leichte Verletzungen. Den Sachschaden schätzten die Polizeibeamten auf rund 150.000 Euro.

Für Dauer der Rettungsmaßnahmen, der Spurensicherung und Unfallaufnahme blieb die A57 in Richtung Krefeld/Nijmegen ab Autobahnkreuz Neuss-West bis 12.40 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde abgeleitet. Ein Polizeihubschrauber fertigte Übersichtsfotos.

Es bildete sich ein rund fünf Kilometer langer Stau. Die betroffenen Fahrer wurden später angewiesen, zu wenden und auf der Autobahn zurückzufahren.

Hinweis: Zunächst hatte es geheißen, es seien sechs Fahrzeuge betroffen gewesen, davon fünf Lastwagen. Diese Zahl hat die Polizei später korrigiert.

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