JVA-Prozess wird unterbrochen

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Peter Paul Michalski JVA
Lange Isolationshaft hinterlässt Spuren: Der im JVA-Prozess angeklagte Peter Paul Michalski (im Vordergrund) kann dem Prozess nur schwer folgen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Der Prozess gegen die beiden JVA-Ausbrecher Peter Paul Michalski und Michael Heckhoff ist heute morgen um 9 Uhr unterbrochen worden. Alle Zeugen, die am Montag gehört werden sollten, wurden nach Hause geschickt.

Grund ist eine mögliche Nicht-Verhandlungsfähigkeit Michalskis. Seine Verteidiger beantragten eine psychologische Untersuchung ihres Mandanten, der an den Folgen jahrelanger Isolationshaft leide. Michalski klagt über Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen und Schwindelgefühl.

Am vergangenen Verhandlungstag, als von morgens 9 Uhr bis nachmittags 17.20 Uhr verhandelt worden war, habe er dem Prozess schon ab 11 Uhr nicht mehr richtig folgen können, gaben die Verteidiger an.

Das Gericht sucht jetzt nach einem psychologischen Gutachter, der Michalski möglichst schnell untersuchen kann. Wie und wann der Prozess fortgesetzt werden kann, ist noch unklar.
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