Jurist als Betrüger verurteilt: Bundesland falsch geschrieben

Von: dpa
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Düsseldorf. Ein Fehler bei der Schreibweise seines eigenen Bundeslandes ist einem Juristen in Düsseldorf zum Verhängnis geworden. Das Amtsgericht verurteilte den 40-Jährigen am Mittwoch wegen Betruges zu 2000 Euro Geldstrafe.

Dem Juristen fehlte das zweite Staatsexamen. Als er es nach 100 ehrlichen, aber vergeblichen Bewerbungen fälschte, schrieb er dabei ausgerechnet Nordrhein-Westfalen falsch („Westfahlen”).

Prompt bekam er einen Job bei der nordrhein-westfälischen Architektenkammer. Nach vier Monaten hegte der neue Arbeitgeber aber Zweifel an der Qualifikation des Auserwählten.

Bei einer erneuten Prüfung der Bewerbung fiel dann die „ungewöhnliche” Schreibweise auf dem Examenszeugnis auf. Der Tippfehler brachte den gebürtigen Rheinländer zunächst um den Job. Am Mittwoch stellte ihm die Justiz dann ein echtes Zeugnis aus - mit dem unschönen Titel „Betrüger”.

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