Jungsteinzeitliche Großsiedlung bei Düren freigelegt

Von: ddp
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Arnoldsweiler. Im Bereich der künftigen Trasse der A4 bei Arnoldsweiler haben Archäologen ein jungsteinzeitliches Dorf freigelegt.

Wie der Landschaftsverband Rheinland (LVR) mitteilte, wurde auch ein dazugehöriges Gräberfeld mit Skelettresten entdeckt. Der LVR datiert die Grundrisse eines Gründerhauses süddeutschen Typs und eines Kastenbrunnens auf die Zeit um 5100 vor Christus.

Die Skelettreste gehören den Angaben zufolge nach dem Neandertaler und dem Doppelgrab von Oberkassel zu den ältesten im Rheinland. Zudem wurde eine Erdbefestigung freigelegt, die Siedler aus der Bronzezeit 3000 Jahre später errichteten. Weitere Funde, unter anderem galerieartig angeordnete Gräber, stammten aus der römischen Epoche.

Die Bauarbeiten an der Trasse der A4 werden nach Angaben einer LVR-Sprecherin nicht beeinträchtigt. Die Funde werden nach der Restauration vermutlich in einem Museum ausgestellt.
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