Jungen zwölf Kilometer mitgeschleift: Verfahren eingestellt

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Den Bosch. Der Gerichtshof in Den Bosch hat am Dienstag die Einstellung des Verfahrens gegen eine Autofahrerin bestätigt, die Ende 2007 in Maastricht einen achtjährigen Jungen nach einem Unfall unter ihrem Auto kilometerweit mitgeschleift hatte.

Die Frau aus Eijsden hatte den Toten erst einen Tag später in ihrer Garage unter dem Auto entdeckt.

Im August vergangenen Jahres hatte die Staatsanwaltschaft in Maastricht beschlossen, aus Mangel an Beweisen den Fall nicht weiter zu verfolgen. Die Eltern des getöteten Jungen hatten daraufhin gegen die Einstellung des Verfahrens geklagt.

Der tragische Unfall hatte sich am 30. November 2007 ereignet. Vermutlich hatte der Junge auf einem Zebrastreifen in der Straße „Ruttensingel” in Maastricht gelegen. Die Autofahrerin hatte ihn dort überfahren und anschließend unter ihrem Wagen rund zwölf Kilometer mitgeschleift.

Das Gericht folgte der Auffassung der Staatsanwaltschaft, dass die Autofahrerin den Unfall nicht bemerkt habe. Zudem könne nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob der Junge durch den Unfall getötet worden war oder von einem anderen Fahrzeug überfahren worden war und schon tot war, als er von der Autofahrerin erfasst wurde.

Zum Unfallzeitpunkt herrschte Dunkelheit.
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