Jugendgang terrorisiert Maastrichter Stadtteil

Von: fel
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Maastricht. Schnellgerichte, Kameraüberwachung, Versammlungsverbote und Platzverweise: Die Maastrichter Stadtverwaltung rüstet im Kampf gegen eine besonders penetrante Jugendgang auf.

Die besteht zwar „nur” aus fünfzehn Jugendlichen, die zudem allesamt schon polizeibekannt sind. Sie sorgen allerdings nach Angaben der Stadtverwaltung in vier Stadtteilen für „extreme Kriminalitätsraten”.

In Wittevrouwenveld, Wyckerpoort, Nazareth und Limmel - die sogenannten Vogelfänger-Stadtteile im Norden Maastrichts - sei das Maß voll, wie Maastrichts Bürgermeister Onno Hoes in einem Brief an die Anwohner der Stadtteile versichert hat: Man werde jetzt knallhart durchgreifen.

Bedrohungen, Einschüchterungen seien an der Tagesordnung, es regnet Anzeigen wegen Vandalismus und Sachbeschädigung.

Hoes sagte, viele Anwohner hätten mittlerweile das Vertrauen in Polizei und Verwaltung verloren - er habe in der vergangenen Zeit eine Flut von Briefen und E-Mails bekommen.

Am Montagvormittag ist bei einem Krisentreffen mit Polizei, Justiz und Sozialarbeitern beschlossen worden, Nägel mit Köpfen zu machen. „Jetzt ist Schluss mit dem Gespräche-Zirkus”, sagte Hoes.

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