Jugend forscht: RWTH-Student gewinnt, Grundschule vorn

Von: sf.
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Jülich. Im Fachhandel kostet ein transportables Planetarium zur Anwendung im Astronomieunterricht zwischen 8000 und 50.000 Euro. Philipp Mülheims (20) aus Titz, Student der RWTH Aachen, stellte nun auf dem Regionalwettbewerb „Jugend forscht - Schüler experimentieren” ein Planetarium vor, dass allenfalls 3000 Euro kosten würde.

Vorausgesetzt, er würde Sponsoren von seinem Selbstbausatz überzeugen. Überzeugt hat er auf jeden Fall schon einmal die Jury. Denn die belohnte sein Projekt in der Sparte für Geo- und Raumwissenschaften am Freitag beim Regionalwettbewerb mit Platz 1 bei Jugend forscht. Der Student wird jetzt am Landeswettbewerb (26. bis 29. März) in Leverkusen teilnehmen.

Auf Regionalebene waren von 55 Teilnehmer 16 Projekte eingereicht worden. Sie reichten von der Untersuchung des physikalischen Ultraschalls, der Wärmeregulation im Gebäude, über eine kostengünstige Entfernung von Graffitispray bis hin zur Suche nach dem besten Waschmittel. Dies kommt, so drei Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Jülich-Koslar, von einem Discounter. Dafür wurden sie mit Platz 1 bei den Schülerexperimenten belohnt. Über zwei weitere erste Plätze konnte sich die gleiche Schule im Fach Physik freuen. Die Schüler werden nun am Landeswettbewerb in Recklinghausen (11./12. Mai) teilnehmen.

Ein Sonderpreis („Bild der Wissenschaft”) ging an Stefan Herrmann vom Städtischen Einhard-Gymnasium in Aachen.

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