„Jugend forscht“: Preise an Schüler aus Herzogenrath und Jülich

Von: Helmut Schiffer
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Jülich/Herzogenrath. Zum Wettbewerb „Jugend forscht, Schüler experimentieren“ sind in der Region deutlich weniger Arbeiten angemeldet worden. Im 50. Jahr dieses Bundeswettbewerbs wurden für den Regionalentscheid im Forschungszentrum Jülich lediglich 31 Arbeiten von 16 Schulen aufgebaut.

Im Vergleich dazu: Im Vorjahr hatten Schüler von 15 Schulen insgesamt 48 Projekte präsentiert. Auch die Zahl der Teilnehmer hat sich deutlich verringert: Statt 76 Jungforscher wie 2014 stellten nun nur noch 40 Schüler ihre Projekte vor. Mit dem ersten Preis wurden bei „Jugend forscht“ Arbeiten vom Städtischen Gymnasium Herzogenrath und der Willy-Brandt-Gesamtschule Kerpen belohnt sowie Schülerprojekte von den Jülicher GymnasienHaus Overbach und Zitadelle.

Was in diesem Jahr die Projekte zum Regionalwettbewerb auszeichnete war der Ideenreichtum und die Kreativität der jungen Forscher. Die Geschwister Maxine (14) und Mika (11) Rösner aus Aldenhoven etwa holen jedes Jahr Unmengen an Algen und abgestorbenen Pflanzen aus ihrem großen Gartenteich.

Verrotteten diese bisher auf einem Komposthaufen, „machen wir jetzt daraus einen Bioreaktor, sammeln das freigesetzte Methangas und nutzen sie als kleine Wärmequelle“, berichteten beide stolz der Jury. Die beiden Schülerinnen der Jülicher Zitadelle Henrike Wille (13) und Annika Lothmann (13) fanden heraus, dass das auf den „ersten Blick langweilige Pascal‘sche Dreieck faszinierende, unterschiedlich große Dreiecke verbirgt.“ Beide Projekte wurden bei den Schülerexperimenten mit Platz 1 belohnt.

Bei „Jugend forscht“ holte der 17-jährige Marius Ziemke vom Städtischen Gymnasium Herzogenrath Platz 1. Er präsentierte eine Webbasierte Verwaltungs- und Kommunikationsplattform für Schule, Lehrer und Schüler. Die preisgekrönten Arbeiten schaffen es nun zum NRW-Landesentscheid.

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