Jülicher Straße: Kinderausflug endet im Krankenhaus

Von: Werner Breuer
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Bei einem Unfall an der Jülicher Straße sind am Freitag acht Kinder verletzt worden. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Jähes Ende eines Ausflugs: Acht Kinder mussten am Freitag ins Krankenhaus eingeliefert werden, nachdem ihr Bus verunglückt war. Sie gehörten zu einer Gruppe von 32 Knirpsen und sieben Betreuern, die im Rahmen der Ferienspiele vom Driescher Hof einen Ausflug zum Abenteuerspielplatz am Kirschbäumchen gemacht hatten.

Am Nachmittag traten sie mit einem Linienbus der Aseag die Rückfahrt an. Sehr weit kamen sie nicht - kurz vor dem Hansemannplatz krachte es.

Nach Auskunft von Polizei-Pressesprecher Karl Völker wollte ein Autofahrer, der auf der Jülicher Straße in Richtung Innenstadt unterwegs war, verbotswidrig nach links in die Ottostraße abbiegen. Dabei stieß er mit dem Gelenkbus zusammen, der links neben ihm auf der markierten Busspur in gleicher Richtung unterwegs war.

70 Fahrgäste an Bord

Bei dem Crash wurde einiges Blech verbeult, Glassplitter flogen meterweit. Vor allem aber ging es im Innenraum des mit etwa 70 Fahrgästen besetzten Busses zur Sache. Passagiere stürzten oder stießen gegen die Haltestangen. Die Feuerwehr rückte mit einsprechendem Aufgebot an.

Notarzt und gleich vier Rettungswagen rauschten zur Unfallstelle, wo Jörg Christian Brokmann, der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes, sich erst einmal einen Überblick über die Anzahl der Verletzten und die Art und Schwere ihrer Blessuren verschaffen musste.

Und so standen die Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren und Betreuer zwecks erster Untersuchung zunächst einmal auf dem Bürgersteig an der Ecke Jülicher Straße/Robensstraße, jeder mit einer „Patientenanhangtasche” um den Hals.

Unter Führung des leitenden Notarztes stellten zwei weitere Notärzte und die Besatzungen der vier Rettungswagen leichte Verletzungen bei acht Kindern, vier Betreuern und drei weiteren erwachsenen Fahrgästen fest. Die Verletzten wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Verkehrsbehinderungen

Derweil kümmerte sich die Aseag um den weiteren Transport der restlichen Gruppe, die am Hansemannplatz gestrandet war. Und nachdem die beiden Unfallwagen, an denen nach Polizeiangaben ein Schaden von etwa 7000 Euro entstanden war, weggefahren waren und die Unfallaufnahme abgeschlossen war, lief der Verkehr auf der Jülicher Straße auch wieder flüssiger.

Wegen Teilsperrungen hatte es hier über anderthalb Stunden Behinderungen gegeben.
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