Jubel bei Schwarz-Gelb, Enttäuschung bei der SPD

Von: ddp
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Berlin/München. Das Ergebnis der Bundestagswahl stößt bei CDU und FDP auf große Freude. Dagegen äußerten sich Politiker der SPD am Sonntagabend enttäuscht über den sich abzeichnenden schwarz-gelben Erfolg. Bei der CSU sorgten ihre Verluste in Bayern für Diskussionen.

Unions-Fraktionschef Volker Kauder sagte in der ARD, Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) habe die Wahl gewonnen und könne Regierungschefin bleiben. Die Union habe heraus gewollt aus der großen Koalition und hinein in eine Koalition der bürgerlichen Mitte. Das sei ein „gutes Ergebnis für unser Land”.

FDP-Vizechef Rainer Brüderle äußerte sich hochzufrieden über das „beste Ergebnis in der Geschichte” seiner Partei. Nun sei es das Ziel, möglichst viel von dem umzusetzen, was die Wähler von der FDP wollten. Der scheidende SPD-Fraktionschef Peter Struck bewertete den Ausgang der Bundestagswahl als „bittere Niederlage” für seine Partei. Dies sei eine „schwere Stunde”. Struck fügte hinzu, es habe nicht am Spitzenkandidaten Frank-Walter Steinmeier gelegen, der einen „hervorragenden Wahlkampf” gemacht habe.

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sagte in München, zwar sei es gelungen, die große Koalition durch ein schwarz-gelbes Bündnis abzulösen. Die CSU könne aber mit dem Wahlausgang nicht zufrieden sein. Der frühere CSU-Vorsitzende Erwin Huber bezeichnete das Ergebnis seiner Partei als „Desaster”.

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