Düsseldorf - Japanische Gemeinde in Düsseldorf erinnert an Katastrophen-Opfer

Japanische Gemeinde in Düsseldorf erinnert an Katastrophen-Opfer

Von: dapd-nrw
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Düsseldorf. Auch für sie war es ein Schock, als vor knapp einem Jahr die Erde in Japan bebte und ein Tsunami Tausenden Menschen das Leben nahm: Kurz vor dem ersten Jahrestag erinnerte am Samstag die größte japanische Gemeinde Deutschlands in Düsseldorf an die Naturkatastrophen.

Mit einer Schweigeminute gedachten die etwa 130 geladenen Gäste in der japanischen Internationalen Schule der Opfer. In einer Ansprache erinnerte der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dirk Elbers (CDU) zudem an die schwierigen Tage nach dem Unglück. Doch inzwischen richte sich der Blick in die Zukunft, betonte der japanische Generalkonsul Kiyoshi Koinuma. „In Japan überwiegt der Mut die Trauer”, sagte er.

Durch das Erdbeben der Stärke 9,0 und den Tsunami am 11. März vergangenen Jahres waren etwa 20.000 Menschen ums Leben gekommen oder gelten als vermisst. Mehr als 800.000 Häuser wurden vollständig oder teilweise zerstört. Nach Schätzungen des japanischen Roten Kreuzes verloren 400.000 Menschen ihr Zuhause, denn der Tsunami löschte ganze Städte aus. Zudem löste er am Atomkraftwerk Fukushima ein Atomunglück mit immer noch nicht einschätzbaren Folgen aus.
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