Jahrhundertealtes Schützensilber wieder da: Zwei Verhaftungen

Von: red
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Kerkrade. Das Ende Mai vergangenen Jahres verschwundene Königssilber der Kerkarder Schützenbruderschaft St. Sebastianus ist wieder aufgetaucht. Ein 44-jähriger Mann aus Brunssum hatte versucht, das über 200 Jahre alte Silber zu verkaufen.

Bei der Übergabe am Freitag schlug die Polizei zu und verhaftete den Mann sowie am Montag einen Komplizen (51) aus Brunssum.

Das Verschwinden hatte im Sommer für Aufsehen gesorgt: 25 Jahre hatte die Rabobank am Markt des niederländischen Grenzstädtchens die 15 Kilo schwere Silberkette mit rund 200 Namensplatten unter Verschluss, dann stellten Mitarbeiter den Koffer mit den historischen Kostbarkeiten als Abfall an den Straßenrand gestellt haben. Man hielt den Inhalt für alte Karnevalsutensilien.

Was von der Kette noch übrig ist, ist eine silberne Tafel mit dem Namen des Schützenkönigs von 1756, Frans Wilhelm Poyck. Die befand sich in Reparatur, als das Königssilber verschwand. Nachdem die Rabobank für die Wiederbeschaffung eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt hatte, legte die Schützen noch einmal 10.000 Euro drauf.

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