In Schräglage auf die Intensivstation

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Heimbach/Nideggen. Bei herrlichem Sommerwetter sorgten zwei schwere Motorradunfälle am Sonntag im Südkreis für viel Arbeit bei Polizei, Rettungsdiensten und Notärzten.

Gegen 11.50 Uhr befuhr ein 29 Jahre alter Motorradfahrer aus dem niederländischen Veldhoven das von der Abtei Mariawald in Richtung Heimbach führende Serpentinenteilstück der L 249.

Im Bereich einer Kurve kam der Niederländer dabei möglicherweise wegen nicht angepasster Geschwindigkeit zu Fall und rutschte in den Gegenverkehr. Dort prallte er mit einem entgegenkommenden 45-jährigen Motorradfahrer aus Alfter zusammen, der mit einer Gruppe Gleichgesinnter einen Eifelausflug machte.

Beide Motorradfahrer wurden schwer verletzt. Während der 45-Jährige unter anderem mit einem Handgelenkbruch stationär in einem Krankenhaus verbleiben musste, erwischte es den niederländischen Unfallverursacher noch schlimmer. Nachdem er mit einem Rettungshubschrauber einem Krankenhaus zugeführt worden war, wurde bei ihm ein Oberschenkelhalsbruch diagnostiziert.

An den beiden Motorrädern waren insgesamt etwa 4000 Euro Sachschaden entstanden. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der Streckenabschnitt gesperrt werden.

Nur eine Stunde später, kurz vor 13.00 Uhr, ereignete sich der nächste schwere Unfall unter Beteiligung eines Kradfahrers auf der Panoramastraße zwischen Schmidt und Vossenack. Ein 36 Jahre alter Niederländer aus Rotterdam war mit seiner Hubraum und PS starken Maschine beim Durchfahren einer 180-Grad-Kurve auf der L 218 gestürzt.

Wie ein Zeuge analog zu den vorgefundenen Unfallspuren schilderte, war der 36-Jährige in starker Schräglage, mit aufsetzender Fußraste, aus seinem Fahrstreifen in den Gegenverkehr hinaus getragen worden, wo er frontal mit dem Pkw eines in Richtung Schmidt fahrenden 23-Jährigen aus Hürtgenwald zusammen stieß.

Bei dem Unfall erlitt der Motorradfahrer nicht nur schwerwiegende Beinfrakturen. Auch innere Blutungen machten es erforderlich, dass er in einem nahe liegenden Krankenhaus notoperiert wurde und derzeit dort ärztlich intensiv betreut wird.

Der 23-Jährige musste mit leichteren Verletzungen ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Gesamtschadenshöhe an den Fahrzeugen wird auf 20.000 Euro geschätzt. Bis 15.30 Uhr war die L218 komplett gesperrt.
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