In „Nürburgring 2009” fließen erhebliche Hilfen der Investitionsbank

Von: dpa
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Mainz. In den Bau des Freizeit- und Geschäftszentrums „Nürburgring 2009” in der Eifel fließen erhebliche Hilfen der landeseigenen Wirtschaftsförderbank ISB.

Dies sei nötig geworden, nachdem beim Privatinvestor MediInvest im Herbst vergangenen Jahres ein Kredit von rund 60 Millionen Euro weggebrochen sei, erläuterte der rheinland-pfälzische Finanzminister Ingolf Deubel (SPD) am Donnerstag vor dem Wirtschaftsausschuss des Landtags in Mainz. Um das Projekt nicht als Ganzes zu gefährden, sei eine Tochter der Investitions- und Strukturbank (ISB) mit einer stillen Einlage von 29 Millionen Euro eingesprungen.

Zudem beteilige sich die ISB mit 9 Millionen Euro an dem Kredit einer Geschäftsbank, der eine Gesamthöhe von 33 Millionen Euro hat. Die Folgen eines Nicht-Handelns seien nicht absehbar gewesen, sagte Deubel. Insgesamt hätten sich die Baukosten - unter anderem wegen der hohen Stahlpreise im vergangenen Jahr und des strengen Winters - erhöht.

Der Minister rechnet nun damit, dass MediInvest 94 Millionen Euro und die zu 90 Prozent landeseigenen Nürburgring GmbH bis zu 158 Millionen Euro aufbringen müssen. In letzteren Betrag seien jedoch 6 Millionen Euro „Reserve” eingerechnet. Ursprünglich waren die veranschlagten Gesamtkosten mit 215 Millionen Euro beziffert worden.

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