Im Nationalpark Eifel wird strenger kontrolliert

Von: dpa
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Nationalpark Eifel
Der Nationalpark Eifel macht in seinem Schutzgebiet Inventur. Foto: dpa

Gemünd. Besucher des ersten nordrhein-westfälischen Nationalparks Eifel müssen mit strengeren Kontrollen rechnen.Die Markierung des Wegenetzes sei abgeschlossen.

An sämtlichen Zugängen gebe es Info-Tafeln mit Geboten und Verboten zum Schutz der Natur, teilte das Nationalparkforstamt am Freitag in Gemünd mit.

Ausreden gelten jetzt nicht nicht mehr. „Verlaufen, nicht gesehen oder nicht gewusst sind bei Verstößen keine Argumente mehr”, stellte Nationalpark-Chef Henning Walter in einer Mitteilung fest. Bei Verstößen drohten Bußgelder von bis zu 100 Euro.

Konsequenzen für die Natur hätten die Verstöße bereits im Bereich des ehemaligen Truppenübungsplatzes Vogelsang. Wanderer, die abseits der Wege gingen und Hunde nicht anleinten, verschreckten tagsüber das Rotwild, das vorher wenig scheu gut zu beobachten war.

Wer jenseits der Wege oder mit freilaufendem Hund erwischt wird, zahle in Zukunft mindestens 40 Euro. In anderen Bereichen preschten Motorrad-, Auto- oder Quad-Fahrer durch das Schutzgebiet. Diese schweren Verstöße sowie Pilze sammeln und zelten würden mit 100 Euro geahndet.

Das Wanderwegenetz im Nationalpark erstreckt sich über 240 Kilometer. Teile davon sind auch zum Radfahren und Reiten freigegeben.

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