Hyballa: „Wir haben einen Plan”

Von: Holger Richter
Letzte Aktualisierung:
time25-bu
Dienstag war wieder „time 2 talk”: Mit dabei waren Moderator Achim Kaiser, die Alemannen Peter Hyballa, Nico Herzig, Erik Meijer und Thomas Zdebel sowie Moderator Bernd Foto: Martin Ratajczak

Herzogenrath. Nein, viel habe er von Aachen noch nicht gesehen, musste Peter Hyballa einräumen. Dazu sei er in seinen ersten Wochen in Aachen zu sehr auf Fußball fixiert gewesen. Doch den Sportpark Kohlscheid in Herzogenrath, den kennt der neue Cheftrainer von Alemannia Aachen jetzt.

Denn Dienstagabend feierte der 34-Jährige dort seine „time 2 talk”-Premiere - bejubelt von gut und gerne 400 Alemannia-Fans.

Doch Hyballa war nicht der einzige Gast, der seinen Einstand in der Alemannia-Gesprächsrunde der „Nachrichten” gab. Denn die Moderatoren Achim Kaiser und Bernd Büttgens begrüßten außerdem Neuzugang Thomas Zdebel sowie die „alten Hasen” Manager Erik Meijer, Abwehrchef Nico Herzig und den Aufsichtsratsvorsitzenden Meino Heyen.

Letztgenannter, der im Sportpark Kohlscheid zudem Hausherr ist, knüpfte in seiner Begrüßung gleich an den Zweitligaauftakt gegen Union Berlin (2:2) am vergangenen Freitag an: „Die finanzielle Basis ist gelegt”, erinnerte Heyen an die städtische Bürgschaft, „wie es jetzt weitergeht, liegt auch daran, wie es sportlich läuft.” Und das sei gegen Berlin doch schon sehr vielversprechend gewesen.

Das findet auch Thomas Zdebel: „Die Zuschauer haben ein gutes Spiel gesehen”, sagte der 37-Jährige, der von Bayer Leverkusen zur Alemannia gewechselt ist. „Schade war nur, dass die Mannschaft für den Riesenaufwand, den sie betrieben hat, nicht mit drei Punkten belohnt worden ist.” Zdebel wurde beim 2:2 zwar nicht eingesetzt, trotzdem habe er es bislang keinen Tag bereut, dass er zum Tivoli gewechselt ist. „Ich bin hier, um der Mannschaft zu helfen. Und das werde ich 100-prozentig machen - egal, ob auf dem Platz oder von der Reservebank oder gar von der Tribüne aus.”

Im Gegensatz zu Zdebel war Nico Herzig bereits im vergangenen Jahr dabei, und daraus zieht er seine Motivation für die neue Saison: „Wir wollen zeigen, dass wir besser Fußball spielen können als im letzten Jahr. Und damit haben wir am Freitag angefangen.” Und wenn es gelinge, das fortzusetzen, dann dürfe man auch für das Auswärtsspiel in Karlsruhe am kommenden Sonntag einiges erwarten, so der 26-Jährige.

Davon geht auch sein Trainer aus. „Wir trainieren ja nicht sechs, sieben Wochen lang offensiven Fußball, um uns dann in Karlsruhe hinten reinzustellen”, kündigte Peter Hyballa an, denn das sei nicht seine Idee vom Fußball. „Fußball ist kein Zufall”, führte er aus. „Wir haben einen Plan”, und der heiße offensiven Fußball. „Und das hat man gegen Union Berlin doch schon mehr als nur ansatzweise gesehen.”

Das, was Manager Erik Meijer da gesehen hat, bestätigt ihn jedenfalls darin, dass seine Entscheidung richtig gewesen sei, Hyballa zu holen. Denn der Trainer passe einfach nach Aachen und zur Kampagne „Auf Gedeih und Verderb”. „Aber das Wichtigste ist”, so Meijer, „dass der Fußball, den die Jungens zeigen, dazu passt.” Damit habe man im ersten Spiel bereits angefangen, „und wenn wir damit weitermachen, dann holen wir so auch mehr Punkte als in der vergangenen Saison.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert