Köln - Hunderte Ärzte bei Demonstration in Köln

Hunderte Ärzte bei Demonstration in Köln

Von: ddp
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Köln. Die Ärzte an kommunalen Krankenhäusern richten sich nach Gewerkschaftsangaben auch auf eine dritte und vierte Streikwoche ein.

Der Vorsitzende des Marburger Bunds (MB), Rudolf Henke, sagte am Mittwoch in Köln bei einer Kundgebung, die Arbeitgeber müssten nun zügig ein konkretes Angebot vorlegen. Vor allem die Bezahlung der Bereitschaftdienste müsse auf ein „faires” Niveau angehoben werden. Die Tarifverhandlungen für die 55.000 Ärzte an den bundesweit 700 kommunalen Kliniken waren Anfang April gescheitert.

Die Gewerkschaft MB fordert fünf Prozent mehr Gehalt. Ein Sprecher des MB Nordrhein-Westfalen sagte, Henke habe sich in Köln aber mit Blick auf diese Fünf-Prozent-Forderung beweglich gezeigt. Es gehe vor allem um eine Verbesserung bei den Bereitschaftdiensten an Wochenenden, Feiertagen und in den Nächten. Die derzeitige Unterbezahlung sei ein Grund dafür, dass viele Klinikärzte ins Ausland abwanderten.

Zu der Kölner Kundgebung mit einem Demonstrationsmarsch durch die Innenstadt kamen laut MB gut 400 Mediziner aus 30 Kliniken, Beobachter sprachen von rund 200 Teilnehmern. Für eine Kundgebung in Koblenz hatten zeitgleich rund 200 Ärzte die Arbeit niedergelegt. „Unser Streik ist unbefristet, wir streiken weiter”, betonte MB- Sprecher Michael Helmkamp.
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