Hasselt/Zonhoven - Horror-Crash mit sieben Toten: Neue haarsträubende Details

Horror-Crash mit sieben Toten: Neue haarsträubende Details

Von: luk
Letzte Aktualisierung:
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In diesem Wrack fanden sieben junge Menschen den Tod. Foto: dpa

Hasselt/Zonhoven. Es war ein schrecklicher Unfall, der ganz Belgien in einen Schockzustand versetzte: Sieben junge Menschen verbrannten Anfang März in einem BMW auf der Autobahn E314 bei Hasselt, nachdem der Fahrer bei einem Überholmanöver die Kontrolle über das Auto verloren hatte. Jetzt sind neue, teils haarsträubende Details des Unfalls ans Licht gekommen.

Der mit insgesamt sieben Personen besetzte und damit völlig überladene 5er-BMW war Angaben von „Het laatste Nieuws“ zufolge von einem 23-jährigen Mann gesteuert worden. Er soll keinen Führerschein besessen haben. Laut der belgischen Zeitung saß auf dem Beifahrersitz ein 16-jähriges Mädchen, auf die Rückbank quetschten sich gleich fünf Personen - zwei Mädchen (15 und 16) und drei Jungen (15, 20 und 22). Das habe die abschließende Untersuchung des Unfalls bestätigt.

Als der Fahrer in der Nacht des 8. März einen deutschen Tanklastzug auf der Autobahn bei Zonhoven nördlich von Hasselt überholte, war er außerdem viel zu schnell unterwegs – laut Untersuchungsbericht zwischen 142 und 148 Stundenkilometer. Der Tacho des Lastwagens soll 85 Stundenkilometer gezeigt haben.

Beim Überholmanöver touchierte der 23-jährige Mann mit dem Auto den Tanklastzug und verlor die Kontrolle über den Wagen. Erst wurde der BMW vom Lastwagen gerammt und mitgeschleift, dann gegen eine Leitplanke geschleudert, wo das Auto sofort in Flammen aufging. Obwohl mehrere Ersthelfer versuchten, das Feuer zu löschen, verbrannten alle sieben Insassen - teilweise bei vollem Bewusstsein - bis zur Unkenntlichkeit.

Wie „Het laatste Nieuws“ weiter berichtet, sollen laut Zeugenaussagen einige der Opfer vor dem Unfall Ecstasy genommen haben. Auch der Fahrer des Unfallwagens steht im Verdacht, nicht fahrtauglich gewesen zu sein. Aufklären lässt sich dies allerdings nicht mehr: Die Staatsanwaltschaft Hasselt hatte auf eine Autopsie verzichtet.

Da nun alle technischen Details erörtert wurden, gilt die Untersuchung des Unfalls als abgeschlossen.

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