Homejacking-Problem in der Region spitzt sich zu

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Aachen. Homejacking in der Aachener Region gewinnt für der Polizei an Brisanz. Nach Polizeiangaben wurden allein in der Nacht zu Mittwoch vier neue Fälle gemeldet.

Damit wurden seit Mai mehr als 70 Fälle angezeigt. „Das Problem mit den immer häufiger auftretenden Homejackingfällen spitzt sich zu”, sagte Polizeisprecher Paul Kemen.

Die Ermittler halten es für möglich, dass mehrere Homejacking-Banden aktiv sind. Beim Homejacking brechen die Täter in Wohnungen ein, stehlen den Autoschlüssel und dann das Fahrzeug. Es gebe Anhaltspunkte, dass die Autos über die nahe Grenze ins benachbarte Ausland gebracht werden.

An der Homejacking-Serie arbeitet seit zwei Wochen eine Ermittlungskommission. Bei den jüngsten Fällen wurde ein teures Fahrzeug gestohlen. In drei weiteren Fällen waren die Täter erfolglos.

Entweder ihnen misslang der Einbruch, sie fanden die Autoschlüssel nicht oder sie wurden von den Hausbewohnern bemerkt. Von den insgesamt rund 70 Homejacking-Fällen waren in der Vergangenheit 40 aus diesen oder ähnlichen Gründen missglückt.
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