Hochwasser befürchtet: Maasdeiche verstärkt

Von: heck
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maas hochwasser maastricht 2003
Hochwasser der Maas hat schon öfter hohe Schäden verursacht. Dieses Bild entstand im Januar 2003 in Maastricht. Foto: dpa

Maastricht. Die Städte und Gemeinden entlang der Maas bereiten sich auf ein Hochwasser vor. An mehreren Stellen wurden die Deiche durch zusätzliche Spundwände verstärkt, Pumpen vorbereitet und Bachmündungen abgeriegelt.

Die ergiebigen Regenfälle der vergangenen Tage ließen erwarten, dass die Wasserstände von Maas und Flüssen und Bächen in der Region weiter steigen werden, erklärte die zuständige limburgische Wasserbehörde „Waterschap Peel en Maasvallei”.

Weil die Böden bereits gesättigt seien, führten die Niederschläge unmittelbar zu einem Ansteigen der Pegel. Das gilt besonders für die Maas, die auf ihrem Weg durch Belgien durch die Ardennen fließt, an deren Hängen sich regelmäßig Wolken ausregnen.

Die Mitarbeiter der Wasserbehörde seien in 24-Stunden-Bereitschaft und führten, wo nötig, auch vor Ort Kontrollen durch. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, wachsam zu sein und auffällige Beobachtungen zu melden.

Die Lage stehe in keinem Zusammenhang mit der derzeitigen Hochwassergefahr an der Küste, betonte die Behörde.

Die staatliche Wasserbehörde Rijkswaterstaat rechnet damit, dass sich der Höhepunkt des derzeitigen Hochwassers im Laufe des Wochenendes weiter flussabwärts verlagert. In Maastricht werde der Pegel ab Samstag wieder fallen. Die Behörde veröffentlicht den Wasserstand der Maas auf ihrer Webseite http://www.actuelewaterdata.nl.

Auch „Waterschap Peel en Maasvallei” veröffentlicht Informationen auf ihrer Webseite http://www.wpm.nl und über den Twitter-Account @peelmaasvallei.
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