Hochstapler zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt

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Marbach/Köln. Dieser Angeklagte hat es in sich: Erst narrte der 43-Jährige den Fußballverein 1. FC Köln mit Millionenofferten.

Dann verstrickte er sich im Stuttgarter Raum in dubiose Immobiliengeschäfte: Das Amtsgericht Marbach (Kreis Ludwigsburg) verurteilte ihn am Donnerstag wegen Anstiftung zur Urkundenfälschung und wegen Titelmissbrauchs zu zwei Jahren Haft auf Bewährung.

Der geständige Mann habe in den Jahren 2007 und 2008 Immobilien gekauft, die er nicht bezahlen konnte, sagte der Amtsrichter.

Als Hochstapler ist der Mann dem 1. FC Köln bestens bekannt: Dort gab er sich im Herbst 2008 unter dem Namen „Mohamed Al Faisal” als arabischer Großinvestor aus. Nach Medienberichten stellte der angebliche Privatinvestor dem Bundesligisten mehr als 50 Millionen Euro in Aussicht. Es kam auch zu einem Treffen mit dem damaligen Trainer Christoph Daum. Danach entstanden Zweifel an der Solvenz des Mannes.

„Wir haben seine Zahlungsfähigkeit überprüft und festgestellt, dass er nicht die Sicherheiten bieten kann, die wir gefordert haben. Daraufhin haben wir den Kontakt zu ihm eingestellt”, sagte der Sprecher des Fußballclubs, Christopher Lymberopoulos. In der gleichen Weise soll der Angeklagte auch den Schweizer Fußball-Erstligisten Grashopper Zürich genarrt haben.
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