Hochschulmeisterschaft im Hallenhockey: RWTH-Team siegt

Von: Silvia Möller
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Spannende Partien: Am Ende nutzte das RWTH-Team den Heimvorteil und sicherte sich den Titel als Deutscher Hochschulmeister im Hallenhockey. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. „Die müssen jetzt mal richtig Gas geben“, befand Stefan Hellenbrand, Lehramtsstudent an der RWTH, in den ersten Minuten des spannenden Finalspiels der Hallenhockey-Meisterschaft. Damit sprach er an, was wohl alle Aachener in diesem Moment dachten.

Wenn sich das RWTH-Team jetzt richtig anstrengt, dann ist der Sieg drin! Und das Bangen, Hoffen und Daumendrücken zahlte sich aus, denn mit zwei Toren Vorsprung „haben sie den Heimvorteil gut genutzt“ und den Sieg errungen, wie sich Dr. Hans-Werner Schrader, Disziplinchef Hockey des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (ADH), bei der Siegerehrung freute.

Die vom ADH organisierten Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) gelten als Aushängeschild des Hochschulsports auf nationaler Ebene. Jedes Jahr gibt es rund 40 Meisterschaften in 32 verschiedenen Sportarten. Am vergangenen Wochenende haben zehn Hallenhockeyteams aus ganz Deutschland gezeigt, wie man korrekt eine Strafecke ausführt, wie ein Sieben-Meter in ein Tor verwandelt wird und was Teamgeist auf dem Platz bedeutet. Besonders bei der DHM ist, dass Hobby- und Breitensportler gemeinsam mit Kaderathleten antreten und sich zusammen den Herausforderern stellen.

Zehn Teams waren in der Sporthalle Königshügel dabei – sechs Herren- und vier Damenmannschaften –, um in teilweise nervenaufreibenden Matches den Titel des Deutschen Hochschulmeisters auszuspielen. So kam es immer wieder vor, dass entscheidende Tore erst in den letzten Spielsekunden fielen und dadurch sicher geglaubte Siege noch kurzfristig umgeworfen wurden. Gestern Mittag waren schließlich alle Turniere ausgetragen – mit geglücktem Ausgang für die Heimmannschaft. Die Männer der RWTH Aachen gewannen das Finale gegen ein starkes Team aus Berlin. Bei den Damen konnten sich die Heidelberger Frauen freuen, die durch ein erfolgreiches Finalspiel die oberste Stufe des Treppchens erreichten.

„Es hat alles super funktioniert“, freute sich Caterina Clemens, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hochschulsportzentrum der RWTH (HSZ). Sie ist Betreuerin der Sportart Hockey und war mit der Organisation der Veranstaltung sehr zufrieden. Dem konnte sich Nikola Frani vom Vorstand des ADH nur anschließen: „Es ist eine schöne Veranstaltung, die liebevoll organisiert ist“, fand er und war vor allem vom herzlichen Umgang der Sportler untereinander beeindruckt. Außerdem freute er sich über die „schöne Kulisse“, die die Fensterseite der Sporthalle Königshügel mit ihrem Blick über Aachen bot.

Den Ausblick und die gesamte Meisterschaft haben wohl alle Teilnehmer genossen. Denn auch, wenn nicht alle gewinnen können, wird doch der Spaß bei den Veranstaltungen des HSZ groß geschrieben, so dass schließlich jeder mit einem guten Gefühl nach Hause fahren konnte.

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