Simmerath - Historisches Wohnhaus abgebrannt: 65-Jähriger verhaftet

Historisches Wohnhaus abgebrannt: 65-Jähriger verhaftet

Von: ag
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Brand Hammer
Das Fachwerkhaus brannte komplett ab. Da es als einsturzgefährdet gilt, wird die anliegende Straße voraussichtlich bis zum Nachmittag gesperrt bleiben. Foto: psm
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Das Fachwerkhaus brannte komplett ab. Da es als einsturzgefährdet gilt, wird die anliegende Straße voraussichtlich bis zum Nachmittag gesperrt bleiben. Foto: psm
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Das Fachwerkhaus brannte komplett ab. Da es als einsturzgefährdet gilt, wird die anliegende Straße voraussichtlich bis zum Nachmittag gesperrt bleiben. Foto: psm
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Das Fachwerkhaus brannte komplett ab. Da es als einsturzgefährdet gilt, wird die anliegende Straße voraussichtlich bis zum Nachmittag gesperrt bleiben. Foto: psm

Simmerath . Im Simmerather Ortsteil Hammer ist in der Nacht zum Donnerstag ein altes Fachwerkhaus ausgebrannt. Die Polizei hat noch im Laufe des Tages einen Mann festgenommen, der das Feuer verursacht haben soll. Die Ortsdurchfahrt (Landesstraße 106) wurde voll gesperrt.

Der festgenommene 65-jährige Mann steht laut Polizei unter dringendem Verdacht, für das Feuer verantwortlich zu sein. Die Ermittler hatten in Erfahrung gebracht, dass in dem leerstehenden Haus ab und zu Obdachlose gelebt haben sollen, darunter auch der Festgenommene. Er soll Gegenstände auf dem Gelände deponiert haben und am Brandort aufgetaucht sein. Laut Polizei machte er sich dort verdächtig und machte widersprüchliche Angaben. Das führte zu seiner Festnahme.

Gegen 2.20 Uhr war der Notruf bei Polizei und Feuerwehr eingegangen, ein Haus an der Dedenborner Straße stehe in Brand. Bei der Alarmierung der Feuerwehr hieß es zunächst, dass auch Menschenleben in Gefahr seien. Das Haus, das seit längerem nicht mehr bewohnt war, brannte bei Eintreffen von Polizei und Feuerwehr bereits lichterloh.

Schnell wurde aber klar, dass sich keine Personen mehr in dem Gebäude befanden. Da das Haus einsturzgefährdet war, konnten im Inneren keine Feuerwehrleute zur Brandbekämpfung eingesetzt werden. Die Löscharbeiten erfolgten ausschließlich von außen.

Die Feuerwehr war mit rund 60 Einsatzkräften der Löschgruppen Hammer-Dedenborn, Eicherscheid, Einruhr-Erkensruhr und Kesternich vor Ort. Auch die Drehleiter aus Simmerath und die Führungsgruppe der Feuerwehr waren im Einsatz. Für die meisten Feuerwehrleute war der Einsatz zwischen 4 Uhr und 4.30 Uhr beendet. Eine Brandsicherheitswache blieb bis zum Morgen.

Die Dedenborner Straße wurde während des Einsatzes vollständig gesperrt. Die Sperrung wurde auch danach aufrecht erhalten, weil sich der Giebel bewegte und nicht klar war, ob er möglicherweise auf die Straße stürzen werde. Nach Angaben der Feuerwehr wurde der Zustand des denkmalgeschützten Hauses am Morgen gemeinsam mit dem Bauordnungsamt in Augenschein genommen. Das Gebäude musste anschließend teilweise abgerissen werden.

Nach Angaben der Polizei bleibt die Dedenborner Straße aufgrund der Einsturzgefahr des Hauses bis auf weiteres gesperrt, voraussichtlich bis zum frühen Nachmittag.

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