Hanfanbau in früherer Schule: Vater und Sohn verurteilt

Von: ddp
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<b>Mönchengladbach. </B>Das Mönchengladbacher Landgericht hat am Montag einen Mann und dessen Sohn wegen Beihilfe zum Drogenanbau zu Bewährungsstrafen verurteilt. Die beiden hatten vor Gericht gestanden, angemietete Kellerräume in einer früheren britischen Schule in Schwalmtal einer belgisch-holländischen Rauschgift-Bande zur Verfügung gestellt zu haben.

Dafür hatten beide insgesamt 30.000 Euro Provision kassiert. In den Kellerräumen hatte die Bande in großem Stil Hanf angebaut und dadurch mehrere Hunderttausend Euro Gewinn erwirtschaftet. Kurz vor der dritten Ernte im April dieses Jahres hatte die Polizei nach einem Hinweis belgischer Ermittler die Plantage ausgehoben.

Vater und Sohn erklärten vor Gericht, sie hätten aufgrund hoher Schulden der Bande geholfen. Das Gericht verurteilte den Sohn daraufhin zu zwei Jahren Haft auf Bewährung, der Vater kam mit einem Jahr Haft auf Bewährung davon. Er hatte erst später von der Weitergabe der Räumlichkeiten an die Drogenbande erfahren.
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