Düren/Merzenich - Hambacher Forst: Grüne bitten RWE um Aussetzung der Rodung

Hambacher Forst: Grüne bitten RWE um Aussetzung der Rodung

Von: red
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Forst
Baumstämme liegen im Hambacher Forst bei Merzenich. Der Wald liegt auf dem Gebiet des Braunkohletagebaus Hambach und soll größtenteils gerodet werden. Foto: Henning Kaiser/dpa

Düren/Merzenich. Die Grünen bitten den Energiekonzern RWE, die weitere Rodung des Hambacher Forstes über den kommenden Winter auszusetzen. Die Stilllegung zweier Blöcke im Kraftwerk Frimmersdorf „zeigt uns deutlich, dass RWE großes Interesse daran hat, sich maßgeblich an der Klimaverbesserung im Sinne des Abkommens von Paris zu beteiligen“, erklärte Bruno Voß, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Dürener Kreistag, am Mittwoch in einem offenen Brief an RWE.

Der weitere Braunkohlebedarf über die jetzigen Abbaugebiete hinaus sollte den tatsächlichen Entwicklungen entsprechend ermittelt werden, heißt es in dem Schreiben. „Die Chance, jetzt mit Ihnen als Energieversorger gemeinsam den klimaschonenden Umbau im Rheinischen Revier für alle Beteiligten vorteilhaft zu gestalten, sollte unser gemeinsames Ziel sein.“

Die Rodungssaison beginnt im Oktober und dauert bis Ende Februar. Der Bund für Umwelt und Naturschutz hat gegen die weitere Rodung des Hambacher Forsts geklagt.

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