Grottenaquarium: Polizei stößt auf tote und vernachlässigte Tiere

Von: red
Letzte Aktualisierung:
Leguan Symbolbild
Polizei und Tierschützer haben am Samstag mehrere hundert verwahrloste Reptilien, Amphibien und Fische aus dem Grottenaquarium in Valkenburg beschlagnahmt. Symbolbild: dpa

Valkenburg. Aufgeschreckt durch Hinweise aus der Bevölkerung hat die Polizei am Wochenende mehr als hundert verwahrloste Reptilien, Amphibien und Fische aus dem Grottenaquarium in Valkenburg beschlagnahmt.

So wurden Kaimane und Leguane in einem jämmerlichen Zustand vorgefunden. Für rund ein Dutzend kleinerer Tiere, darunter Frösche, Fische und Schildkröten, kam die Razzia zu spät, sie waren bereits verendet. Der Besitzer des während der Wintermonate geschlossenen Aquariums war vor rund drei Wochen gestorben. Seitdem blieben die Tiere unversorgt.

Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung hatte sich die Polizei mit Hilfe der Feuerwehr gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten verschafft. Viele Tiere des Valkenburger Aquariums, das nach rund 60 Jahren nun geschlossen wird, wurden in Auffangstationen untergebracht. Weil teilweise Stromkabel von den Wänden hingen und nicht isoliert waren, war die Razzia für die Retter nicht ungefährlich. Ein Mann erlitt in der Grotte nach Angaben des niederländischen Nachrichtenportals L1 einen Stromschlag.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert