Großeinsatz am Klinikum kostet bis zu 100.000 Euro

Von: red
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Spezialkräfte der Polizei sind zu einem Großeinsatz am Aachener Klinikum ausgerückt. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Die erfundene Geiselnahme in Aachen hat die Polizei 50.000 bis 100.000 Euro gekostet. Das sagte am Montag der Aachener Polizeisprecher Paul Kemen.

Spezialkräfte hatten das Aachener Klinikum, einen der größten Krankenhauskomplexe Europas, durchkämmt, um den vermeintlichen Geiselnehmer oder seine angeblichen Sprengsätze zu finden. Das Ganze erwies sich jedoch als Bluff.

Nun fahndet die Polizei nach dem Mann, der das Erpresserschreiben in der Klinik abgegeben und damit den Großeinsatz ausgelöst hatte. Der Mann soll zwischen 45 und 50 Jahren alt sein.

„Wir suchen derzeit nach weiteren Zeugen”, sagte Polizei-Pressesprecher Paul Kemen. Denn: Wenn der Täter gefasst werde, müsse er den Einsatz bezahlen.

Die Zeugin, die im Klinikum den Erpresserbrief vom Täter annahm, soll jetzt mit Hilfe des Landeskriminalamtes versuchen, ein Phantombild des Mannes zu erstellen. Polizeisprecherin Sandra Schmitz erklärte, es sei erfahrungsgemäß „eine sehr große Leistung, ein aussagekräftiges Phantombild zu erstellen.”

Weiterhin wertet die Spurensicherung mögliche DNA-Spuren des Täters im Erpresserbrief aus. Mit Ergebnissen rechnet die Polizei in den nächsten Tagen.

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