Großbrand in Kerkrade: Lagerhalle in Flammen

Von: roe
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In Kerkrade hat in der Nacht die Produktionshalle eines Kosmetikherstellers gebrannt. Foto: Ralf Roeger

Kerkrade. Schwerstarbeit für die Feuerwehr in Kerkrade: Dort hat in der Nacht zum Samstag die Produktions- und Lagerhalle einer Kosmetikfirma gebrannt.

Der Notruf aus dem Unternehmen am Tunnelweg 105 nahe dem Gaiapark ging um kurz vor 23 Uhr ein. Als die Wehrleute wenige Minuten später eintrafen, brannte die Halle bereits in voller Ausdehnung, Teile des Gebäudes waren eingestürzt.

Um eine Gefährdung der Bevölkerung auszuschließen, wurde am Bahnhof in Herzogenrath, rund zwei Kilometer vom Brandherd entfernt, die Schadstoffkonzentration in der Luft gemessen. Sie lag zum Glück unter den Grenzwerten. Alle Maßnahmen erfolgten in Abstimmung mit dem Landesumweltamt.

An den Löscharbeiten beteiligt waren etwa 70 Einsatzkräfte aus den Niederlanden und Deutschland, darunter die Feuerwehren aus Herzogenrath und Kohlscheid, ein Messzug der Städteregion Aachen aus Eschweiler sowie ein Spezialfahrzeug der Feuerwehr Merkstein. Insgesamt waren 24 Herzogenrather Kräfte unter Leitung von Stadtbrandinspektor Bernd Hollands eingebunden.

Zwischenzeitlich bereitete den Helfern, die aus Sicherheitsgründen nur von außen löschen konnten, die Wasserversorgung große Probleme, weil zu wenig Druck auf den Rohren war. Dieses Problem wurde durch eine ein Kilometer lange Wasserversorgung mit 20 Zentimetern Durchmesser gelöst. Der Gaszufluss der Firma musste abgeschiebert werden.

Gegen 2.55 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Gegen 3.50 Uhr konnten die letzten Kräfte aus Roda wieder einrücken.

Zur Ursache des Feuers, das den kompletten Lagerbestand vernichtete, konnte die niederländische Polizei am Sonntag noch nichts sagen. In dem Werk sind rund 40 Mitarbeiter beschäftigt. Vor rund anderthalb Jahren war eine andere Halle der Firma ausgebrannt.
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