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Grippeerkrankungen in NRW gehen nach Höchststand leicht zurück

Von: dpa
Letzte Aktualisierung:
Grippewelle Schweinegrippe
Der Index für Influenza-Erkrankungen liegt für Nordrhein-Westfalen demzufolge derzeit bei 178 (zuvor: 186) und damit im bundesweiten Schnitt. Foto: dpa

Aachen/Essen. Die Zahl der Grippeerkrankungen in NRW ist leicht zurückgegangen, nachdem die Krankheitswelle einen neuen Höchststand für diesen Winter erreicht hatte. Das geht aus Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch hervor.

Der Index für Influenza-Erkrankungen liegt für Nordrhein-Westfalen demzufolge derzeit bei 178 (zuvor: 186) und damit im bundesweiten Schnitt. „Damit wird die Grippe-Welle in NRW nicht mehr als stark erhöht, sondern als deutlich erhöht eingestuft”, erklärte RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher.

Der Wert für Deutschland hat sich dagegen erhöht: Lag er zuletzt bei 159, nennt das RKI nun die Zahl 177. Verantwortlich für die Grippe-Welle sei in erster Linie der „Schweinegrippe-Virus”. Fast 70 Prozent der Grippefälle gingen auf diesen Virentyp zurück.

Der Bericht stützt sich auf Daten mehrerer Hundert Arztpraxen. Sie liefern wöchentlich die Zahl der registrierten Neuerkrankungen zu. Der „normale” Winterwert für den sogenannten Praxisindex sei 115. Im vergangenen Winter war die Grippe-Welle der Sprecherin zufolge im gleichen Zeitraum deutlich schwerer als 2016. Umfassend urteilen könne man erst nach einer Grippe-Welle.