Gericht verurteilt Einbrecherbande zu mehrjährigen Haftstrafen

Von: dapd
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Köln. Vor dem Kölner Landgericht sind sechs Männer im Alter zwischen 33 und 43 Jahren am Mittwoch wegen unterschiedlicher Beteiligung an insgesamt 16 Einbrüchen zu Freiheitsstrafen verurteilt worden.

Die Strafen liegen zwischen zwei Jahren auf Bewährung und vier Jahren und neun Monaten. Das Sextett hatte zugegeben, in Köln und Umgebung nachts in Discountern, Versicherungen und Baumärkten die Alarmanlagen ausgeschaltet und dann die Tresore aufgeschweißt zu haben. Die Beute belief sich auf insgesamt 250.000 Euro.

Teilweise waren ganze Straßenzüge im Dunkeln geblieben, wenn das Sextett im Einsatz war. Die Männer hatten an Verteilerkästen Strom- und Telefonkabel durchgeschnitten, um ungestört arbeiten zu können. Nicht nur die Höhe der Beute, sondern auch den „enormen angerichteten Schaden” werteten die Richter als besonders strafverschärfend. Sachverständige hatten die Kosten für die Reparatur der zerstörten Telefonleitungen auf rund 20.000 Euro pro Tatort geschätzt.

Einer der Verteidiger kündigte bereits Rechtsmittel an. Die Strafen seien „unangemessen hoch, schließlich seien hier keine natürlichen Personen, sondern juristische Personen wie Firmen und Gesellschaften geschädigt worden”.

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