Gericht stoppt geplanten Kiesabbau am Niederrhein

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

Düsseldorf. Die geplanten Kiesabgrabungen in Rees (Kreis Kleve) sind vorerst gestoppt. Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht habe Klagen von Umweltschützern, der Stadt und einem Anwohner gegen die Zulassung des Abgrabungsvorhabens „Reeser Welle” stattgegeben, teilte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch mit.

Die Richter monierten, dass die Düsseldorfer Bezirksregierung die Genehmigung für die Abgrabungen erteilt hatte. Nicht sie, sondern der Kreis Kleve sei sachlich zuständig gewesen, erklärten die Richter.

Die Bezirksregierung hatte im Februar 2009 die Abgrabung zur Gewinnung von Kies und Sand am Niederrhein auf einer Fläche von gut 100 Hektar genehmigt. Umweltschützer hatten kritisiert, dass Teile des geplanten Abgrabungsgebiets in einem Naturschutzgebiet liegen.

Nach Angaben der Gerichtssprecherin ist gegen die Urteile Berufung möglich. Außerdem könne beim Kreis Kleve ein neues Planfeststellungsverfahren beantragt werden (AZ: 17 K 1851/09, 17 K 1892/09, 17 K 1926/09).
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert