Geldautomaten-Sprenger flüchten mit dunklem Auto

Von: red/pol/dpa
Letzte Aktualisierung:
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Der Vorraum der Bank, in dem sich der Geldautomat befindet, wurde erheblich beschädigt. Foto: Jungmann
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Der Vorraum der Bank, in dem sich der Geldautomat befindet, wurde erheblich beschädigt. Foto: Jungmann
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Der Vorraum der Bank, in dem sich der Geldautomat befindet, wurde erheblich beschädigt. Foto: Jungmann

Mönchengladbach. Große Verwüstung, keine Beute: Bei dem Versuch, einen Geldautomaten in Mönchengladbach zu sprengen, hat der Geldbehälter nach Polizeiangaben von Mittwoch stand gehalten. Die Täter machten keine Beute. Aber Vorraum der Bank im Stadtteil Neuwerk wurde am frühen Mittwochmorgen verwüstet.

Der Vorfall ereignete sich laut Polizeibericht gegen 2.50 Uhr am Mittwochmorgen in der Filiale „Krahnendonk“ der Deutschen Bank. Anwohner wurden von der Wucht der Explosion aus dem Schlaf gerissen. Sie berichteten, dass zwei bis drei maskierte Täter nach der Sprengung in einem dunklen Auto, vermutlich ein BMW oder Audi, in Richtung der Autobahn 52 zwischen Roermond und Düsseldorf flüchteten.

Der Vorraum der Bank, in dem sich der Geldautomat befindet, wurde erheblich beschädigt. Wie hoch die Summe des Schadens ist und wie viel Geld die Täter erbeuteten konnten, ist noch nicht bekannt.

Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen, bei denen auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, blieben bislang erfolglos. Zeugen, die Hinweise auf die Tat oder die Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02161/290 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Damit wurde die Serie der Geldautomaten-Sprengungen in Nordrhein-Westfalen fortgesetzt. In diesem Jahr hatte es schon Attacken in Duisburg und Recklinghausen gegeben. In beiden Fällen waren die Täter mit dunklen Autos geflüchtet. Im vergangenen Jahr waren in NRW insgesamt 136 Fälle von Automatensprengungen registriert worden.

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