Gefährlicher Eingriff in Bahnverkehr: Zug mit Stein beworfen

Von: red/pol
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BPOL NRW
Zug mit Stein beworfen: Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichen Folgen und sucht Zeugen. Foto: Polizei

Kall. Die Außenscheibe eines Regionalexpress ist zersplittert, als ein unbekannter Täter am Freitagabend den Zug am Bahnhof Kall mit einem Stein beworfen hatte. Die Bundespolizei warnt ausdrücklich davor, dass es sich dabei nicht mehr um sogenannte „Dumme Jungen Streiche“ handelt.

Der Vorfall ereignete sich gegen 19.43 Uhr bei der Ausfahrt des Regionalexpresses RE 22 in Fahrtrichtung Euskirchen. Ein Fahrgast, der sich in der Nähe aufgehalten hatte, wurde zum Glück nicht verletzt. Er informierte den Zugführer. Dieser brachte den Vorfall bei der Kreispolizeibehörde in Euskirchen zur Anzeige.

Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Der Gesetzgeber sieht hier ein Strafmaß von einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren vor.

Es handelt sich um schwerwiegende, zum Teil auch lebensgefährliche Eingriffe. Hinzu kommen noch die hohen Sachschäden, die entstehen.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Bundespolizei unter der Telefonnummer 0800/6888-000 zu melden.

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