Gay Games: Abschlussparty der Regenbogenspiele

Von: dpa
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Köln. Mit einer bunten Abschiedsparty sind am Samstagabend die achten Gay Games in Köln zu Ende gegangen.

10.000 Sportler aus 70 Ländern hatten an der schwul-lesbischen Olympiade teilgenommen und waren eine Woche lang durch die Domstadt getanzt, gesprungen oder gesprintet.

„Man sagt ja immer, in Köln wird alles gefeiert, was gerade da ist. Das gilt sicher auch für die Gay Games”, sagte Games-Sprecher Thorsten Moeck am Sonntag in Köln. Zum Gesang von Bands und Chören aus aller Welt wurde nach einer Woche schließlich das Gay-Games-Feuer gelöscht.

Dennoch seien die Spiele „mehr als nur die Summe von Sport und Kultur”. Die Veranstaltung soll vor allem mehr Toleranz für Schwule und Lesben bewirken. „Die Gay Games werden zwar keine politischen Veränderungen bringen”, sagte Moeck, „für die Teilnehmer haben sie aber eine Woche lang das Gefühl von Freiheit bedeutet.” Die Spiele fanden erstmals in Deutschland statt. Teilnahmebeschränkungen gab es nicht. Der älteste Sportler war stolze 92 Jahre alt. „Die Kölner haben sich als sehr tolerant erwiesen”, sagte Moeck. Die nächsten Spiele gibt es in vier Jahren in Cleveland in den USA.

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