Gasexplosion: Toter war unschuldiger Nachbar

Von: red
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Das Haus wurde bei der Explosion vollständig zerstört. Foto: Jungmann

Urmond. Bei dem Mann, der am Freitag bei einer Gasexplosion im niederländischen Dorf Urmond ums Leben gekommen ist, handelt es sich nicht um den Verursacher. Der Tote war ein Nachbar des Mannes, der den Gashahn mutwillig aufgedreht hatte.

Der Verursacher wurde mit schweren Brandverletzungen in Aachener Klinikum gebracht. Er soll den Gashahn in einem Wohnhaus mit mehreren Mietparteien mutwillig aufgedreht haben. Das berichtet das Nachrichtenportal 1Limburg.

Urmond ist ein niederländisches Dorf nahe Sittard, rund 30 Kilometer von Aachen entfernt. Die niederländische Feuerwehr war am Freitagmittag in die 3500-Seelen-Gemeinde ausgerückt, weil starker Gasgeruch an einem Haus gemeldet wurde. Als die Einsatzkräfte eintrafen und in sicherer Entfernung zum Gebäude die Lage besprachen, explodierte das Haus und stürzte zusammen. 

Zeugenaussagen zufolge soll sich der getötete 53-Jährige kurz vor der Explosion vor dem Haus befunden haben, wo er Gegenstände in sein Auto verlud.

Der schwer verletzte Verursacher hatte Mietschulden und soll bereits im Vorfeld damit gedroht haben, den Gashahn in der Wohnung aufzudrehen.

Durch die Wucht der Explosion wurden am Freitag Fenster in einem benachbarten Haus zerstört.

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