Köln - Frisurentrends: Der Blick geht zurück

Frisurentrends: Der Blick geht zurück

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Frisurentrends: Der Blick geht zurück
Mehr Volumen, bitte - die neuen Lockenfrisuren sind nichts für Schüchterne. Foto: dpa

Köln. Vergangene Jahrzehnte sind der Ideengeber für die Trendfrisuren in der kommenden Saison. Mit einem „Elegant Style” dienten für die Looks im Herbst und Winter die 20er und 50er Jahre als Vorbild - aber auch schwere Pony-Partien und üppige Texturen im Stil der 80er Jahre feiern ein Comeback.

Das teilt der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks in Köln mit. Männer dürfen es auch lässig angehen: Robert Pattinson aus der Filmreihe „Twilight” stehe Pate für den leicht verwegenen „Out-of-bed”-Stil.

Unter das Motto „Girls just want to have fun” stellen die Friseure in Anlehnung an den Song des 80er-Jahre-Popstars Cindy Lauper die neuen Kurzhaarschnitte. Sie seien im Nacken sehr kurz, dafür mit üppigen Ponys versehen. Zum Vorderkopf hin werde das Haar gleichmäßig länger, ähnlich wie Cindy Lauper es trug. Dieser Schnitt biete viele Stylingmöglichkeiten - Oberkopf und Vorderpartie mit dem Glätteisen locken, schlagen die Friseure vor. Das erziele einen weniger akkuraten Look.

Nichts für Schüchterne ist auch der neue Locken-Look. Inspiriert von den „aufgetürmten Lockenfrisuren des 17. Jahrhunderts” werde langes, grob gestuftes Haar in einzelnen Strähnen über den Finger gelockt und dann mit dem Glätteisen gepresst. Der viele Saisons beliebte Bob kommt nun als „Short Bob”. Er sei angelehnt an den Look der „Roaring Twenties”. Mit einer längeren Pony-Partie komme er frischer daher. Mit Wachs zurückfrisiert werde aus dem Retro-Schnitt ein „moderner Amazonen-Look”.

Bei den Herren entsteht im Haar Bewegung durch einen sehr strukturierten Schnitt. Unterschiedliche Längen ergeben eine üppige Textur, insgesamt bleibt das Haar etwas länger. Locker zurückfrisiert wirkt der Schnitt natürlich. Wild gestylt kommt er im „Out-of-bed-Stil” daher.
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