Frau muss Glockenspiel „Ich bin ene Räuber” dulden

Von: dapd
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Bonn. Eine Frau aus Bad Honnef muss ein Glockenspiel mit Volksliedern in ihrer Nachbarschaft dulden.

Das Bonner Landgericht entschied am Donnerstag in einer Berufungsverhandlung, der Klägerin stehe kein Unterlassungsanspruch gegen den Betrieb des Glockenspiels zu.

Die Sparkasse Bad Honnef lässt seit 2008 an seiner Zentrale mit zehn Glocken Lieder wie „Ich bin ene Räuber” oder „Warum ist es am Rhein so schön?” erklingen.

Vor dem Amtsgericht Königswinter hatte die Frau im April durchgesetzt, dass das Geldinstitut den Lärm auf 60 Dezibel senken soll. Die Bonner Richter urteilten nun, bei einer Begrenzung auf 60 Dezibel sei unklar, ob es dabei um „den Schalldruck oder den Beurteilungspegel” gehe. Auch hätten die Lärmmessungen innerhalb und nicht außerhalb der Wohnung der Klägerin erfolgen müssen.
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