Forum-Medizin: Im Spannungsfeld zwischen Euthanasie und Sterbehilfe

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Aachen. „Wert des Lebens: Euthanasie und Sterbehilfe“ ist der Titel beim Forum-Medizin Spezial am kommenden Dienstag, 8. September, 18 Uhr, im Hörsaal 3 des Universitätsklinikums Aachen (Pauwelsstraße).

Das Forum gehört zum umfangreichen Begleitprogramm der kürzlich im Aachener Centre Charlemagne eröffneten Ausstellung „erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“, die dort bis zum 25. Oktober zu sehen ist.

Bei Forum-Medizin Spezial begrüßen Bernd Mathieu, Chefredakteur unserer Zeitung, und Redakteurin Sabine Rother internationale Gäste zu Gesprächen über Vergangenheit und Gegenwart. Haben die Erkenntnisse zur „Rassenpolitik“ der Nationalsozialisten Auswirkungen auf die heutige Zeit mit ihrer Diskussion zur Sterbehilfe? Wie sind die nationalen Unterschiede in der Gesetzgebung? Gibt es mit Präimplantationsdia­gnostik und Pränataldiagnostik neue ethische Fragestellungen?

Im Spannungsfeld zwischen Euthanasie und Sterbehilfe diskutieren an diesem Abend: Professor Frank Schneider, Initiator der Ausstellung im Centre Charlemagne und Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Uniklinikum Aachen, Rutger van der Gaag, Präsident der Niederländischen Ärztevereinigung, Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, Georg Psota, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Professor Reinhard Merkel, Jurist an der Universität Hamburg und Mitglied im Deutschen Ethikrat, Professor Roman Rolke, Inhaber des Lehrstuhls für Palliativmedizin an der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen, sowie Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein und Mitglied des Bundestages (CDU).

Fragen wie die national zum Teil unterschiedlichen gesetzlichen Regelungen zur Sterbehilfe, aber auch Fragen der Palliativversorgung und zum Würdegebot im ersten Artikel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland werden diskutiert. Fragen des Publikums sind erwünscht. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

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